Portal-Launch des Niklas-Luhmann-Projektes!

Endlich ist es soweit, das Niklas-Luhmann-Archiv geht online und präsentiert die Arbeit der letzten knapp vier Jahre an der Universität Bielefeld in Kooperation mit dem CCeH in Köln.

Ziel des Projektes ist die wissenschaftliche Erschließung und Digitalisierung des berühmten Zettelkastens des deutschen Soziologen Niklas Luhmann, der als Professor an der Universität Bielefeld geforscht und unterrichtet hat.

Die Projektmitarbeiter setzen einen weiteren langersehnten Meilenstein im 15-jährigen Langzeitprojekt. Interessierte Nutzer und Luhmann-Fans können sich von nun an durch rund 3.500 transkribierte Zettel klicken, die durch ein komplexes Nummerierungs- und Verweisungssystem miteinander verbunden sind. Der einzigartige Aufbau des Luhmannschen Zettelkastens wird durch eine Visualisierung der Zettelstruktur und mehrere Navigationsmöglichkeiten durch die Zettel verdeutlicht. Weiterhin gibt es einen Überblick über die Nachlasserschließung, audio-visuelles Material, eine Gesamtbibliographie Luhmanns als PDF-Download und viele weitere Zusatzinformationen.

Das Team des Niklas-Luhmann-Archivs freut sich nun endlich seine Arbeit präsentieren zu können und ist gespannt auf Eindrücke und Feedback der Nutzer!

DH-Kolloquium, Sommersemester 2019


Alice Guszalewicz als Brünhilde in Wagners Walküre, Köln 1911
(Theaterwissenschaftliche Sammlung; Foto: Blum&Höffert, Köln)

Das Digital Humanities Kolloquium hält auch im Sommersemester 2019 ein attraktives Vortragsprogramm für Studierende, Forschende und Dozierende bereit. Es umfasst Themen wie Kommunikation, Theater, Archivwesen, Prototyping, Computer Vision und Fußball!

Den Einstieg wird einmal mehr Patrick Sahle am 4. April 2019 unter dem legendären Titel “Digital Humanities – wer wie was, wieso weshalb warum?” geben. Sein Vortrag wird zugleich seinen Abschied von der Universität zu Köln markieren, die er als ordentlicher Professor für Digital Humanities im Mai in Richtung Wuppertal leider verlassen wird.

Glanzvollen Abschluss des Kolloquiums im Rahmen der 10-jährigen Jubiläumsfeier des CCeH am 4. Juli 2019 wird Elena Pierazzo mit einem Festvortrag setzen unter dem Titlel “Models of Digital Humanities ecosystems: Lone Wolves, Packs and Networks”.

Die Veranstaltung findet jeweils donnerstags von 17:45 – 19:15 im Hörsaal XVIII (Hauptgebäude) statt. Das vollständige und aktuelle Programm findet sich auf dem eigenen Veranstaltungsblog Digital Humanities Cologne.

Weitere Hinweise für Studierende finden sich auf der Webseite des IDH.

Alle Vorträge sind wie immer öffentlich.

Nasrin Saef erhält Marianne-Englert-Preis 2019

CCeH-Mitarbeiterin Nasrin Saef erhält den Marianne-Englert-Preis 2019. Durch den mit dem 500 Euro dotierten Preis zeichnet der Verein für Medieninformation und Mediendokumentation (vfm) jährlich Nachwuchsarbeiten von Studierenden, Absolventen und Absolventinnen aus den Bereichen Information, Dokumentation, Archiv und Bibliothek aus.

Aus der Pressemitteilung:

Nasrin Saef untersucht in ihrer Arbeit „Textanalyse mit dem CollectionExplorer. Eine Evaluation der Anwendbarkeit computerlinguistischer Methoden zur archivischen Bewertung großer unstrukturierter Textsammlungen“ den möglichen Einsatz computerlinguistischer Methoden im Archivalltag. Mit einer zu diesem Zweck entwickelten prototypischen Softwareanwendung („CollectionExplorer“) überprüft sie an vier dem Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden angebotenen Dateiablagen verschiedene Methoden und deren Beiträge zumInformationsgewinn.

Der Marianne-Englert-Preis wird am 9. April 2019 in Leipzig während der Frühjahrstagung der Medienarchivare verliehen.

Namensgeberin des Preises ist Marianne Englert, geboren 1926, die erste Archivleiterin der 1949 gegründeten Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 42 Jahre lang begleitete und unterstützte sie die Redaktion bei ihrer täglichen Arbeit, baute ein leistungsfähiges Archiv auf und setzte dabei neue Maßstäbe für Medienarchive. Schon früh erkannte sie die beginnende Digitalisierung als neue Chance und als Herausforderung für die Berufsbranche.

Die Arbeiten werden zeitnah in Kurzform in der im LIT Verlag erscheinenden Fachzeitschrift info 7 veröffentlicht. Die Fachzeitschrift informiert regelmäßig über neue Entwicklungen in der Branche und steht auch Studierenden, Absolventen und Absolventinnen für erste Veröffentlichungen offen. Die Fachzeitschrift info 7 möchte noch intensiver aktuelle Forschungen veröffentlichen, die sich mit Fragestellungen zur Informationsgesellschaft befassen und ihren Blick insbesondere auf mediendokumentarische oder kommunikationswissenschaftlich-technische Themen lenken.

Einweihung der neuen Büros am 1. Februar 2019

Das Cologne Center for eHumanities, das Institut für Digital Humanities, und das Data Center for the Humanities der Universität zu Köln sind auch räumlich enger zusammengewachsen. Um diese erfreuliche Dynamik gebührend zu zelebrieren, möchten wir alle Kolleginnen und Kollegen im Namen der institutionellen DH-Dreifaltigkeit herzlich zur Einweihungsparty der neuen Büros einladen.

Die Party findet am Freitag, dem 1. Februar 2019, im ersten Stockwerk der Universitätsstr. 22, ab 19:00 Uhr statt.

Lageplan

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ponyhof (Seattle, Washington, 1909)

“Briefe aus dem 2. Weltkrieg”, Projektpräsentation am 19. Sept. 2018

Am Mittwoch, 19 September 2018, um 18 Uhr wird im CCeH eine Gruppe Studierender ihre im Rahmen des Seminars zu digitalen Editionen, Citizen Science und Public History entwickelte Abschlussabreit präsentieren: eine Proof of Concept Application für ein offenes Portal zu Feldpost aus dem 2. Weltkrieg.

Viktoriya Lebedynska hatte dazu im Vorfeld ein Poster geschaffen, das auf der diesjährigen DH-Summer School in Oxford prämiert wurde:
http://www.dhoxss.net/posters

Interessierte sind herzlich eingeladen.

Einschreib-Feldpostbrief der Mittelwerke von 1944; Feldpoststempel: “Dienststelle Feldpostnummer 56147”; Stummer Poststempel: “ohne Ortsangaben, 8.3.1944”; Einschreibzettel: “Feldpost 809 FpNr 56 147” (Quelle: Wikipedia)

 

CCeH-Mitgliederversammlung, 27. Juni 2018

Die diesjährige Mitgliederversammlung des CCeH wird am Mittwoch, den 27. Juni 2018, 14:00 – 16:00 Uhr, im Sitzungsraum des Dekanats im Philosophikum (Raum 0.122) stattfinden.

Die vorläufige Tagesordnung sieht folgende Punkte vor:
1. Begrüßung
2. Jahresbericht
3. Strukturen & Strategien
4. 10-jähriges Jubiläum
5. Verschiedenes

Alle an digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung und Lehre an der Universität zu Köln Interessierte sind willkommen.

“Nachhaltigkeit Digitaler Editionen”, Workshop am 17. September 2018

Wir laden herzlich ein zur Teilnahme am Workshop “Nachhaltigkeit Digitaler Editionen”,

am 17.9.2018 von 9.30 – 17.30 Uhr

in der Akademie der Wissenschaften und der Künste NRW, Palmenstraße 16, 40217 Düsseldorf

Anmeldung hier.
Die Teilnahme ist kostenfrei (max. 70 Teilnehmende).

Ziel des Workshops ist es, vorhandene Lösungsansätze und Aktivitäten, die der nachhaltigen Bereitstellung von Digitalen Editionen gewidmet sind, vorzustellen und zu diskutieren. Wir möchten alle Interessenten einladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.

Referenten:

Ania Lopez (Essen)
Patrick Sahle (Köln)
Wolfgang Lukas (Wuppertal)
Julia Schmidt-Funke (Jena / Gotha)
Thomas Stäcker (Darmstadt)
Christoph Kudella (Göttingen)
Brigitte Mathiak (Köln)
Claes Neuefeind (Köln)
Torsten Schaßan (Wolfenbüttel)
Alexander Czmiel (Berlin)
Torsten Schrade (Mainz)
Samuel Müller (Basel)
Johannes Stigler (Graz)

Veranstalter:

Data Center for the Humanities der Universität zu Köln (DCH) und Cologne Center for eHumanities (CCeH), in Kooperation mit der Landesinitiative NFDI der Digitalen Hochschule NRW und der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen des LIS-Projekts „SustainLife – Erhalt lebender, digitaler Systeme für die Geisteswissenschaften“.

Für weitere Informationen siehe http://dch.phil-fak.uni-koeln.de/nde-workshop.html oder http://fdm-nrw.de/index.php/workshop-nachhaltigkeit-digitaler-editionen/

Projekt „Oral Tales of Mongol Bards“ in der Ausstellung „Medienapokalypsen“ der USB Köln

Das Projekt „Oral Tales of Mongol Bards“ unter Mitarbeit des CCeH ist Teil der aktuellen Ausstellung „Medienapokalypsen – Hoffnungen und Ängste zum medialen Wandel“ der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln. Die mongolischen Bardengesänge, sowie ihre Bewahrung und Bereitstellung für die Forschung mittels Tonaufnahmen, Transkriptionen und digitaler Publikation, werden in der Ausstellung als Beispiel für mündlich überlieferte Literatur präsentiert.

Banner Ausstellung Medienapokalypsen

Die Ausstellung ist vom 29. Mai bis 30. September 2018 im Foyer der Universitäts- und Stadtbibliothek zu sehen. http://www.medienapokalypsen.de/

„Oral Tales of Mongol Bards“

Zusammen mit der Mongolistin und Sinologin Dr. Elisabetta Chiodo und dem Tibetologen und Mongolisten Prof. em. Dr. Klaus Sagaster bearbeitet das CCeH in diesem Projekt eine Sammlung von Aufnahmen mongolischer Volksliteratur („Geigengeschichten“, mongolisch quγur-un üliger) aus dem Internationalen Tonbandarchiv der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste in Düsseldorf.

Um die Tonbandaufnahmen und ihre schriftlichen Wiedergaben zu sichern und für die Erzählforschung leicht zugänglich zu machen, wurden sie digitalisiert und inhaltlich und technisch aufbereitet. Die Projektwebseite soll ab Juli 2018 öffentlich zugänglich sein.

Digital Humanities Kolloquium, Sommersemester 2018

Das Digital Humanities Kolloquium zu aktuellen Forschungsthemen der Digital Humanities geht in die vierte Runde. Das vollständige Programm und alle relevanten Informationen befinden sich auf dem die Veranstaltung begleitenden Blog auf hypotheses.org. Dort zu lesen ist auch ein einführender Blogpost von Dr. Jürgen Hermes.

Die Konsequenz fehlenden Trainings im Projektmanagment: Henry Cooper and Muhammad Ali following their fight on 18 June 1963 (Vortrag am 12. April 2018)

Die Veranstaltung findet jeweils donnerstags von 16 bis 17:30 Uhr im Raum S 11 (Neues Seminargebäude) statt.

Programmübersicht

12.04.2018
Thorsten Wübbena (DFK Paris), Fabian Cremer (Max Weber Stiftung Bonn):
Bericht aus Bonn & Live aus Paris. Digital Humanities in der Max Weber Stiftung und am Deutschen Forum für Kunstgeschichte

19.04.2018
Ray Siemens (University of Victoria, Canada):

Enacting Open Social Scholarship – A Frame for the Canadian Social Knowledge Institut

26.04.2018
Laia Pujol (Archaeology, University of York):

Being there and then making sense together. Introducing Cultural Presence in Virtual

03.05.2018
Randa El-Khatib (University of Victoria, Canada):

Geospatial Research Prototyping

17.05.2018
Patrick Sahle (CCeH, Köln):

Digital Humanities – wer wie was, wieso weshalb warum?

07.06.2018
Sarah Schulz, Nils Reiter (CRETA, Stuttgart):
Reflected Text Analysis: Computational Linguistics Meets Digital Humanities

14.06.2018
Jan Kirschbaum (Neuere und neueste Geschichte, HHU, Düsseldorf):
HistoriaApp – Geschichte vermitteln mit digitalen Werkzeugen

21.06.2018
Eleftheria Paliou (Archäoinformatik, Köln):
Archaeoinformatics

28.06.2018
Georg Schelbert (Kunstgeschichte, HU Berlin):

Digitale Kunstgeschichte und Digital Humaities

05.07.2018
Thomas Wikman (Stockholm):
MATCH – Mathematical Transformations for Cultural Heritage

12.07.2018
Felix Rau, Francisco Mondaca (IfL/CCeH Köln):
C-Salt – Cologne South Asian Languages and Texts

19.07.2018
Sebastian Zimmer (CCeH, Köln):

Sonification

Randa El-Khatib: “Geospatial Research Prototyping”, DH Colloquium, 3 May 2018

On Thursday, May 3, guest speaker Randa El-Khatib will be giving a lecture at the Digital Humanities Colloquium:

“Geospatial Research Prototyping”

Thursday, 03.05.2018
16:00-17:30
Room S11, Neues Seminargebäude

Randa El-Khatib is pursuing her doctoral degree in the English Department at the University of Victoria. She is a Research Assistant at the Electronic Textual Cultures Lab, where she is the project coordinator of the Open Knowledge Practicum. Working on plays and epic poetry of the English Renaissance, Randa’s research focuses on how space is represented in fictional and allegorical settings. She is the project manager of the TopoText team that develops digital mapping tools for humanities research at the American University of Beirut. The current prototype deals with the ambiguities found in marrying automation with literature of the early modern period and humanities content more generally. Her present research focuses on what it means to prototype in the digital humanities and how this compares to other disciplines. Randa also co-runs the DHSI Unconference.

For the full DHC programme see:

Programm 2018