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Stellenausschreibung: Wiss. MitarbeiterIn am Institut für Linguistik / Abteilung Allgemeine Sprachwissenschaft

Im Institut für Linguistik / Abteilung Allgemeine Sprachwissenschaft
der Universität zu Köln ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Dauer
von 1 Jahr (mit Verlängerungsmöglichkeit bis zu 36 Monaten) eine halbe
Stelle einer/eines

wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters
(Entgeltgruppe 13 TV-L)

zu besetzen. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 19,92 Stunden.

Aufgaben:
Unterstützung von Prof. Himmelmann bei der Koordination der Fachspezifischen Arbeitsgruppe
F-AG 3 „Linguistische Feldforschung, Ethnologie und Sprachtypologie“ im Rahmen des CLARIN-
D Projekts (BMBF Förderung). Mitwirkung bei der Erstellung eines Entwicklungsplans für digitale
Ressourcen und Werkzeuge in den genannten Disziplinen, Organisation von Workflows,
Interviews, Liaison zwischen Fachwissenschaften und IT-Fachleuten.

Einstellungsvoraussetzungen:
– qualifizierter Abschluss in Linguistik oder Ethnologie, mindestens Magister/Master, mit
Schwerpunkt im Sprach- und Kulturvergleich
– Feldforschungserfahrung
– überdurchschnittliche IT-Kenntnisse, Vertrautheit mit den gängigen IT-Werkzeugen in
Feldforschung und Typologie
– fortgeschrittene XML-Kenntnisse
– Programmiererfahrung ist ein Plus

Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen sind besonders willkommen. Schwerbehinderte
Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich
erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen werden bis zum 30.09.2011 erbeten an Inge Molitor (Inge.Molitor@uni-koeln.de),
und zwar ausschließlich auf elektronischem Wege (PDF). Bitte reichen Sie zunächst nur einen
wissenschaftlichen Werdegang, ein Schriftenverzeichnis sowie Unterlagen, die Ihre IT-
Kompetenz belegen, ein. Aus Kostengründen können brieflich eingereichte Unterlagen nicht
zurückgesendet werden.

Für Auskünfte steht Ihnen Frau Carolina Pasamonik (carolina.pasamonik@uni-koeln.de) zur
Verfügung.

Historische Kartographie – Euroscientia-Workshop, 25.-26. November 2011, Historisches Institut der Uni Köln in Kooperation mit dem CCeH

Historische Kartographie
Ein Workshop des ANR-DFG Forschungsverbunds „Euroscientia“
Historisches Institut der Universität zu Köln, in Kooperation mit dem Cologne Center for eHumanities

25.-26. November 2011/Universität Köln,
Hans Rosenberg-Raum (Raum 305/306), Philosophikum, dritte Etage

Freitag, 25.11.2011
14.00 h – 14.30 h: Ankunft der Teilnehmer

14.30 h – 15.00 h:
Begrüßung:
Jakob Vogel (Sciences Po Paris)/
Manfred Thaller (CCeH, Universität zu Köln)

Einführung:
Christine Lebeau (Université de Paris I-Panthéon-Sorbonne) und
Jakob Vogel (Sciences Po Paris), Projektleiter des Projekts „Euroscientia“

15.00 h – 15.30 h:
Mapping the Past for the Future: Trends in computer supported historical and cultural cartography
Manfred Thaller (CCeH, Universität zu Köln)

15.30 h- 16.00 h:
Diskussion (Leitung: Jakob Vogel)

16.00 h-16.30 h:
Mapping the Republic of Letters: Visualizing Early Modern Intellectual Networks
Nicole Coleman (Stanford University, USA)

16.30 h – 17.00 h:
Diskussion (Leitung: Christine Lebeau)

17.15 h- 17.30 h:
Kaffeepause

17.30 h- 18.00 h:
Comprendre les traces : usage et perspective d’un système d’information historique
Stéphane Lamassé/Benjamin Deruelle/Julien Alerini (Université de Paris I-Panthéon-Sorbonne) :

18.00 h – 18.30 h:
Diskussion (Leitung: Petra Overath)

Dr.des. Franz Fischer verstärkt CCeH-Team

Ab Mitte September verstärkt Dr.des. Franz Fischer das CCeH als vollzeitbeschäftigter Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Nach einer Promotion in Mittellateinischer Philologie an der Universität zu Köln war er bis August 2011 an der Royal Irish Academy in Dublin beschäftigt. Zu seinem Erfahrungsbereich ist insbesondere das Feld digitaler Editionen zu rechnen (siehe: Wilhelm von Auxerre; Confessio Hypertext Stack).

Kooperationsvertrag mit der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste geschlossen

Pressemitteilung der Universität zu Köln (Dr. Patrick Honecker MBA):

Der Präsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, Prof. Dr. Hanns Hatt, und der Rektor der Universität zu Köln, Prof. Dr. Axel Freimuth, unterzeichnen am Freitag, den 13. Mai 2011 um 11 Uhr im Rektorat einen Kooperationsvertrag zur Forschung und Entwicklung über die Nutzung digitaler Technologien und Methoden für geisteswissenschaftliche Forschungsprojekte.

Mit dem Cologne Center for e-Humanities (CCeH) verfügt die Universität zu Köln über eines der führenden Kompetenzzentren im Bereich der e-Humanities. Das Gebiet der e-Humanities umfasst die Anwendung computergestützer Verfahren und digitaler Ressourcen in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Im CCeH werden digitale Technologien seit vielen Jahren entwickelt und projektorientiert erprobt. Mit dem Kooperationsvertrag sollen diese Technologien und Methoden für Langzeitforschungsprojekte der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste entwickelt und genutzt werden.

Die geisteswissenschaftliche Spitzenforschung ist zunehmend auf den Einsatz digitaler Technologien angewiesen und erfährt dadurch Veränderungen in ihren methodischen Herangehensweisen, teilweise sogar in ihren theoretischen Grundlagen. Insbesondere umfangreiche Forschungsprojekte, die wie Akademieprojekte auf Langfristigkeit im Bereich der Grundlagenarbeit zielen, werden zunehmend durch digitale Verfahren realisiert. So werden Arbeitsergebnisse durch digitale Veröffentlichungen besser zugänglich und sichtbar. Zudem ergeben sich erweiterte Möglichkeiten zur Recherche, Präsentation und Nutzung der publizierten Ergebnisse. Die Umstellung der wissenschaftlichen Arbeit auf digital gestützte Verfahren steigert nicht nur die Effizienz, sondern erleichtert auch die Bewältigung der komplexer werdenden Anforderungen und eröffnet bessere analytische Auswertungsmöglichkeiten.

Kolloquium, 17. Mai: “Excavations: where do the data go?”

17. Mai 2011 16 Uhr c.t. im Archäologisches Institut, Übungsraum 101

  • Bruce Hartzler, Head of IT at the Athenian Agora Excavations, American School of Classical Studies at Athens, Greece:
    “Annotating the Archives of the Athenian Agora Excavations”
  • Prof. Dr. Eric Kansa, University of California Berkeley School of Information:
    “Baby Steps Toward Linked Data Nirvana? Open Context and Publishing Archaeological Data on the Web”
  • Leif Isaksen, University of Southamption School of Humanities, Archaeological Computing Research Group:
    “Semantic Catch-22: Humanity and Humanities on the Web of Linked Data”

8.2., Vortrag: Tal Dagan – Networks Approach to Evolutionary Dynamics of Genomes and Languages

Der SFB680 (Molecular Basis of Evolutionary Innovations) und das Institut für Linguistik, Abt. Sprachliche Informationsverarbeitung (Prof. Dr. Jürgen Rolshoven) laden zu folgendem Vortrag ein:

Monday, February 08, 2011, 6:00 p. m.
Institute for Genetics, Zülpicher Str. 47a, Seminar Room, 4th floor

Tal Dagan (Institut für Botanik, Heinrich-Heine Universität Düsseldorf):
Networks Approach to Evolutionary Dynamics of Genomes and Languages

Abstract: Genome evolution and language evolution have a lot in common. Both processes entail evolving elements – genes or words – that are inherited from ancestors to their descendents. The parallels between biological and linguistic evolution were evident both to Charles Darwin, who briefly addressed the topic of language evolution in The Origin of species, and to the linguist August Schleicher, who in an open letter to Ernst Haeckel discussed the similarities between language classification and species evolution. Charles Darwin pictured the history of life as a tree. However, genes can be acquired also laterally (not by inheritance), while words can be borrowed between different languages. Phylogenetic trees cannot be used to model such lateral transfers. Networks may offer an alternative model.

Vortrag Prof. Martin Volk, “Das Text+Berg-Korpus: Aufbau und Anwendungen”

Das Institut für Linguistik, Abt. Sprachliche Informationsverarbeitung (Prof. Dr. Jürgen Rolshoven) lädt zu folgendem Vortrag ein:

Montag, 31.01.2011, 14.00 Uhr – 15.30 Uhr

Prof. Dr. Martin Volk (Zürich):

“Das Text+Berg-Korpus: Aufbau und Anwendungen”

Der Vortrag findet im Philosophikum im VL-Computerpool statt.

Abstract:
Das Projekt “Text+Berg” (www.textberg.ch) erschließt seit 2008 alpinistische Texte. In der ersten Phase wurden Publikationen des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) digital erfasst und korpuslinguistisch aufbereitet. Das “Jahrbuch des S.A.C.” (1864–1923), das “Echo des Alpes” (1872-1923), und “Die Alpen” (1925–heute) sind eine wertvolle und umfangreiche Sammlung von Berichten, Aufsätzen und Reflexionen über den Alpinismus sowie über Kultur und Natur des Alpenraumes. Durch die zeitliche Kontinuität, in der die Reihen erschienen sind, stellen sie eine einzigartige, mehrsprachige Textbasis dar, um historische, kulturwissenschaftliche aber gerade auch sprachwissenschaftliche Fragestellungen zu beantworten.
Der Vortrag beleuchtet einerseits die Schritte zur Erstellung und Annotation des Korpus. Dies umfasst Texterkennung (OCR), automatische Korrektur von OCRFehlern, Sprachidentifikation pro Satz, Auszeichnung mit Meta-Informationen, sowie die Erkennung von geographischen Bezeichnungen (Toponymen). Andererseits werden die Analyseergebnisse zu auffälligen Sprachmustern in verschiedenen Epochen ausgewertet und gezeigt, wie das Korpus für verschiedene Fragestellungen verwendet werden kann.