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Präsentation zu RTI und 3D-Scanning-Verfahren am 10. Juni 2013

Dr. Kathryn Piquette (FU Berlin/UCL) und Markus Schnöpf (BBAW) werden am Montag, 10. Juni 2013, 16-20 Uhr, eine Präsentation zum Reflectance Transformation Imaging (RTI) mit praktischer Demonstration durchführen und eine Überblicksdarstellung zu verschiedenen 3D-Verfahren bieten.

Die beiden Vortragenden verfügen über breite Erfahrungen und einschlägige Kompetenzen in fortgeschrittenen Bildgebungsverfahren des 3D-Scanning und der Oberflächenerfassung für die geisteswissenschaftliche Forschung (Archäologie, Papyrologie, Kodikologie etc.).

Die Präsentation wird im neuen Konferenzraum des Regionalen Rechenzentrums (RRZK), Weyertal 121, stattfinden:
http://www.uni-koeln.de/bin2/where.pl?parent.rechenzentrum

Gerne dürfen auch eigene Objekte mitgebracht werden. Um eine kurze Mitteilung bzgl. Teilnahme und Mitbringsel wird gebeten: info-cceh (at) uni-koeln.de

Nachtrag:
Eine Dokumentation der Ergebnisse befindet sich hier.

CCeH begrüßt Peter Dängeli als neuen Mitarbeiter

Das CCeH freut sich, Peter Dängeli als neuen wissenschaftlichen Mitarbeiter begrüßen zu dürfen. Nach einem Studium an der Universität Bern und einem MA in Digital Humanities an der National University of Ireland in Maynooth wird er vor allem im Rahmen einer Projektkooperation mit dem Schweizerischen Literaturarchiv mit der Konzeptionierung und Umsetzung digitaler Komponenten einer Edition von Hermann Burgers „Lokalbericht“ betraut sein. Wohlan denn, Peter!

Professur (W1) für Digital Humanities am CCeH zu besetzen

An der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln ist zum 01.10.2013 eine Professur (W1) für Digital Humanities zu besetzen.

Die Stelle ist für das Cologne Center for eHumanities (CCeH) zuständig. Ihr Aufgabengebiet umfasst den Einsatz der Informationstechnologien in den Geisteswissenschaften, von den Philologien bis hin zu den objektbezogenen Fächern wie der Kunstgeschichte oder Archäologie. Zu den Aufgaben im Rahmen einer Erweiterung der bestehenden DH-Kompetenzen an der Universität zu Köln gehören insbesondere:

  • Konzeptionelle und koordinierende Mitarbeit in kooperativen Forschungsprojekten auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene sowie die Einwerbung von Drittmitteln.
  • Entwicklung technischer Lösungen (Softwareumgebungen und Werkzeuge) für die fachwissenschaftliche Forschung.
  • Mitwirkung am Aufbau eines Datenzentrums für die Geisteswissenschaften am CCeH.
  • Lehrveranstaltungen im Umfang von 4 SWS, auch im Hinblick auf einen neuen Studiengang “Master in Digital Humanities”.
  • Eigene Forschungen auf dem Gebiet der Digital Humanities.

Bewerberinnen und Bewerber sollten Erfahrungen und Kompetenzen auf möglichst vielen der folgenden Gebiete nachweisen können:

  • Anwendung von Verfahren der Informationstechnik auf mehr als ein geisteswissenschaftliches Fach.
  • Entwicklung und Adaption von Software-Umgebungen und Software-Werkzeugen.
  • Spezifische und fachübergreifende Fragestellungen und Methoden der Geisteswissenschaften.
  • Vertrautheit mit der internationalen Forschungslandschaft der Digital Humanities.
  • Durchführung von Forschungsprojekten.
  • Lehre in den Digital Humanities.

Einstellungsvoraussetzungen sind exzellente wissenschaftliche Leistungen (nachgewiesen durch Dissertation und Publikationen / Präsentationen) und pädagogische Eignung. Die Ernennung erfolgt zunächst für die Dauer von drei Jahre und wird bei erfolgreicher Evaluation im Verlauf des dritten Jahres um weitere drei Jahre verlängert. Eine zweite Evaluation erfolgt am Ende des fünften Jahres. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind besonders willkommen. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbung sind mit den üblichen Unterlagen (Wissenschaftlicher Werdegang, Schriften- und Lehrveranstaltungsverzeichnis, Urkunden über akademische Prüfungen und Ernennungen) bis zum 30. April 2013
zu richten an den Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln

Ausschreibungstext

3D-Scanner-Präsentation am 2. April 2013

Am Dienstag, 2. April 2013, wird um 10:00 Uhr in Raum 4.011 (Hauptgebäude) ein Vertreter der Firma Creaton den neusten Laserscanner Viuscan präsentieren. Das mit dem Scanner verbundene neuere und schnellere Verfahren wird anhand von Knochen und andere Objekten vorgeführt. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten und jeder ist eingeladen, eigene Objekte mitzubringen.

CCeH-Arbeit für DH Award 2012 nominiert

Der DH Award 2012 verleiht Preise für Projekte und Arbeiten aus den Digital Humanities in verschiedenen Kategorien. Aus dem deutschsprachigen Raum sind insgesamt nur 2 (oder 3, je nachdem, wie man zählt) Kandidaten nominiert. Einer davon ist das CCeH in der Kategorie “Best DH visualization or infographic” für ein Ergebnis aus der Zusammenarbeit mit dem von der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften geförderten Totenbuch-Projekt der Universität Bonn.

Dabei geht es um die Gesamtvisualisierung des Korpus der Sprüche des altägyptischen Totenbuches auf der Grundlage der Gesamtdatenbank aller überlieferten Textzeugen.
Eine kleine Einführung zu dieser Visualisierung gibt ein Beitrag auf dem DHd-Blog.
Die Grafik selbst findet man auf einer Übersichtsseite zu den Sprüchen im Digitalen Textzeugenarchiv zum altägyptischen Totenbuch.

Für die DH Awards kann jeder (!) noch bis zum 17. Februar seine Stimme abgeben.

CCeH entwickelt CLASS-Webservice für CLARIN-D Kurationsprojekt

Im Rahmen des CLARIN-D F-AG 3 Kurationsprojektes entwickelt das CCeH das Portal “CLASS” (Cologne Language Archive Services) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Linguistik (Universität zu Köln) und dem CIDLeS (Minde, Portugal).

Das Kurationsprojekt soll die Möglichkeiten der Suche und Annotation in Dokumentationsdaten verbessern und eine Brücke zwischen den Datenformaten der Sprachdokumentationsarchive (insbesondere ELAN-Annotation-Format) und den in der Korpuslinguistik und NLP verwendeten Datenformaten (insbesondere LAF/GrAF) schaffen. Dieses Ziel wird durch zwei Schritte erreicht: Die Etablierung einer offenen und modularen Softwarebibliothek – Poio API – kann als Grundlage für generelle webbasierte Anwendungen und als Kern projektbezogener Software dienen.

“CLASS” stellt sowohl Web-Services als auch eine grafische Benutzeroberfläche bereit und macht die Bibliothek als Referenzimplementatierung nutzbar. Das Projekt fokussiert dabei technisch auf das DoBeS-Korpus als zentrale Ressource in der CLARIN-Infrastruktur für die Fachbereiche der F-AG 3.

D-Radio Wissen über eHumanities

eHumanites: Geisteswissenschaften 2.0” – unter diesem Titel berichtet Hilde Regeniter in 5:39 min im D-Radio Wissen über die eHumanities. Erwähnt werden und zu Wort kommen nicht nur das CCeH selbst und CCeH-Mitglied Prof. Gudrun Gersmann, sondern auch zwei Projekte an denen das CCeH beteiligt ist: Mongolian Oral Literature und “das altägyptische Totenbuch – ein digitales Textzeugenarchiv“.