Das CCeH zeichnet sich durch eine Vielzahl an Aktivitäten aus, von denen wir an dieser Stelle einen Eindruck vermitteln wollen. Darunter fallen Publikationen, Präsentationen, Veranstaltungsorganisationen und -teilnahmen und vieles mehr. Seit 2017 haben wir unseren Output im jährlichen CCeHarvest gesammelt (über viele Jahre betreut von Nils Geißler), um die Ergebnisse der Zentrumsaktivitäten gebündelt darzustellen. Ab sofort werden diese auf eigenen Unterseiten zugänglich gemacht.
Da die älteren Harvests (vor 2025) sich auf Publikationen und Präsentationen konzentriert haben, wollen wir an dieser Stelle noch einige andere Aktivitäten hervorheben. Neben dem regen Hosting von Gastwissenschaftler*innen war das Zentrum nämlich immer schon an der Organisation zahlreicher Workshops, Tagungen und Konferenzen beteiligt. Vieles davon findet sich im alten Blogarchiv. Daher hier nur ein paar wenige Highlights:
Im März 2016 richtete das CCeH als Koordinator des europäischen MSCA ITN „Digital Scholarly Editions Initial Training Network“ (DiXiT) die DiXiT Convention 2: Academia, Cultural Heritage, Society an der Universität zu Köln aus. Vom 15.–18.03.2016 kamen internationale Experten und Nachwuchswissenschaftler*innen zusammen, um die Zukunft des digitalen Edierens zu diskutieren. Zahlreiche Eindrücke finden sich immer noch auf der archivierten Tweetwall, in dem Konferenzbericht, den Abstracts (und Vortragsfolien) und – unvergessen! – der Club-Lecture nebst Rekonstruktion eines historischen Schwertkampfes, verfügbar als Videomitschnitt.
Weitere Konferenzen veranstaltete das CCeH gemeinsam mit dem Kölner DH-Kontinuum, zu dem neben dem CCeH das Institut für Digital Humanities (IDH) und das Data Center for the Humanities (DCH) gehören. Herausragendes Highlight war hier die DHd2018: Zur 5. Jahrestagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd) luden CCeH, IDH und DCH unter dem Thema Kritik der digitalen Vernunft im Frühjahr 2018 nach Köln ein. Mit mehr als 700 Teilnehmern war sie die bis dato größte DHd-Konferenz. In guter Kölner Tradition gab es auch diesmal ein ganz besonderes Format: Den Fight Club im Kölner artheater, bei dem Wissenschaftler*innen um die Gunst des Publikums wettstreiten mussten. Besonders in Erinnerung geblieben sind außerdem die Keynotes von Sibylle Krämer zum ‚Stachel des Digitalen‘ und C. Michael Sperberg-McQueen zur ‚Kritik der digitalen Vernunft‘, die immer noch als Videos verfügbar sind (ebenso wie viele andere Inhalte der Konferenz). Das Book of Abstracts findet sich auf Zenodo.
Die vom Kölner DH-Kontinuum zusammen ausgerichtete Wiederauflage der Konferenz FORGE – Forschungsdaten in den Geisteswissenschaft fand im September 2021 pandemiebedingt im Digitalen statt, stand den anderen Großveranstaltungen aber in Nichts nach und zog mehr als 300 virtuelle Teilnehmer an. Auch diese Konferenz ist gut dokumentiert. So wurde nicht nur das Book of Abstracts auf Zenodo publiziert, sondern alle Beiträge und Posterpräsentationen einzeln in der Zenodo-Community der FORGE zur Verfügung gestellt.
Neben der Organisation vieler kleinerer Tagungen, Workshops, Projekttreffen und Vortragsreisen zeichnet das CCeH als Koordinierungsstelle Digital Humanities der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste außerdem für viele Veranstaltungen im Akademienkontext verantwortlich: Zuletzt fand Ende 2025 der Jahresworkshop der akademienübergreifenden AG eHumanities in den Räumlichkeiten der Akademie in Düsseldorf statt, der sich zwei Tage lang verschiedenen Daten-Perspektiven widmete.
Social Life
Auch die Organisation anderer Events soll nicht unerwähnt bleiben. Legendär: Die jährlichen #CCeHike und #CCeXmas. Insbesondere die Weihnachtsfeier hat nicht zuletzt dank der vielen Katzenbilder und mittlerweile der Eröffnung durch äußerst inspirierende Keynotes Catnotes (2024: Elisabeth Mollenhauer, 2025: Alina Ostrowski) einen gewissen Kultstatus erreicht. Dazu trägt auch stets die musikalische Untermalung durch die hauseigene Band bei. Wer das erleben will, muss vorbeikommen, eine Dokumentation findet nicht statt 😉
Bildnachweis
Die Credits sind den Bildunterschriften zu entnehmen. Das Foto der Ernte stammt von Ivan Bandura auf Unsplash.
Hinweis: Inhalte unserer alten Webseite (2010–2021) lassen sich weiterhin über eine Legacy-Version abrufen: https://cceh.uni-koeln.de/legacy/.
