Kleine und fragmentarische Historiker der Spätantike

Das Forschungsprojekt der “Kleinen und fragmentarischen Historiker der Spätantike” umfasst knapp 90 Autoren bzw. anonyme Werke vom 3. bis zum 6. Jh. n. Chr. Dazu gehören lateinische und griechische Autoren, Profan- und Kirchenhistoriker, fragmentarisch erhaltene und “kleine” Autoren, d. h. solche, die nur selten als selbständige Werke ediert und in Fragmentsammlungen wiederum nicht erfasst werden.

sculpture of the roman emperor constatine the great from the collection of the stiftung preußische schlösser und gärten berlin-brandenburg

Link

http://kfhist.awk.nrw.de

Laufzeit

2012–2026

projektbeteiligte

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, CCeH, Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste. Projektleitung: Prof. Dr. Bruno Bleckmann (Institut für Geschichtswissenschaften), Prof. Dr. Markus Stein (Institut für Klassische Philologie).

Beschreibung

Das Forschungsprojekt der “Kleinen und fragmentarischen Historiker der Spätantike” umfasst knapp 90 Autoren bzw. anonyme Werke vom 3. bis zum 6. Jh. n. Chr. Dazu gehören lateinische und griechische Autoren, Profan- und Kirchenhistoriker, fragmentarisch erhaltene und “kleine” Autoren, d. h. solche, die nur selten als selbständige Werke ediert und in Fragmentsammlungen wiederum nicht erfasst werden.

Das Projekt ist auf eine Laufzeit von 15 Jahren angelegt und wird von der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste sowie der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften im Rahmen des Akademienprogramms mit insgesamt 3.000.000 € gefördert. Vorrangiges Ziel des Projektes ist die Edition der Originaltexte im Druck. Die Vorarbeiten dazu erfolgen im Classical Text Editor (CTE). Die einleitenden Texte werden mit herkömmlichen Textverarbeitungsprogrammen wie MS Word verfasst. Die Herstellung der Druckeditionen erfolgt in einem klassischen Verlagsprozess. Für die digitale Open-Access-Publikation werden die Transkriptionsdaten inklusive aller Indexreferenzen aus CTE in dessen TEI/XML-Format exportiert. An den Export schließt eine weitgehend automatisierte strukturelle Homogenisierung der Dateien an, die als Serie von XSL-Transformationen, orchestriert durch XProc, abläuft. Die Einleitungen werden einmalig mit den TEI-Stylesheets ins XML-Format transformiert und dann manuell nachbearbeitet. Die Präsentation der Daten erfolgt mit einer den Bedürfnissen angepassten Version der Software Kiln. Diese kombiniert das ausgereifte XML-Verarbeitungswerkzeug Apache Cocoon mit einem Solr-Index. Die Transformation von XML nach HTML erfolgt dabei wiederum durch XSLT.

Bildnachweis

Kaiser Konstantin der Große (274–337), Skulpt.slg. 91, Skulpturensammlung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg / Bild: Studio Jester Blank, 2018 (CC BY-NC-SA 3.0), https://brandenburg.museum-digital.de/index.php?t=objekt&oges=38699.