Repertorium Saracenorum

Im “Repertorium Saracenorum” werden Berichte zu sog. Sarazenen aus dem Zeitraum des 7. bis 11. Jahrhunderts in aufbereiteter Form aufgenommen, um den Zugang zu ihnen zu erleichtern und weiterführende Forschungen zu gestatten. Um die erhobenen Daten informationstechnologisch auswerten zu können, wurden die Berichte ausgezeichnet und kategorisiert, alle genannten Personen und Orte erfasst.

Im Repertorium Saracenorum werden Berichte über Saraceni, Agareni, Mauri, … in lateinisch-christlichen Quellen des 7. bis 11. Jahrhunderts zusammengetragen, in aufbereiteter Form online veröffentlicht und so für Interessierte zugänglich gemacht, um weitere Untersuchungen zu befördern.

medieval depiction of franks fighting saracens

Link

http://saraceni.uni-koeln.de

Laufzeit

2016–2021

projektbeteiligte

Abteilung für Mittelalterliche Geschichte (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn), CCeH. Projektleitung: Prof. Dr. Matthias Becher (Universität Bonn). Konzeption, Koordination, Datenpflege: Dr. Katharina Gahbler (Universität Bonn). CCeH: Prof. Dr. Patrick Sahle, Jonathan Blumtritt, Ben Bigalke, Dana Persch, Adalbert Wrona.

Beschreibung

Im “Repertorium Saracenorum” werden Berichte zu sog. Sarazenen aus dem Zeitraum des 7. bis 11. Jahrhunderts in aufbereiteter Form aufgenommen, um den Zugang zu ihnen zu erleichtern und weiterführende Forschungen zu gestatten. Um die erhobenen Daten informationstechnologisch auswerten zu können, wurden die Berichte ausgezeichnet und kategorisiert, alle genannten Personen und Orte erfasst. Es handelt sich dabei im Einzelnen um Daten, die im Zuge der Bearbeitung des von 2013–2017 von der DFG geförderten Projektes „Saraceni, Agareni, Mauri, … in lateinisch-christlichen Quellen des 7. bis 11. Jahrhunderts“ unter Leitung von Prof. Dr. Matthias Becher an der Abteilung für Mittelalterliche Geschichte der Universität Bonn erfasst und in Zusammenarbeit mit dem CCeH für die Veröffentlichung in einem digitalen Content Management System aufbereitet und transformiert wurden.

Ausgewählt wurde mit Semantic MediaWiki ein Open-Source-Format, auf das mittels eines Webbrowsers zugegriffen werden kann, das offen und erweiterbar ist und kollaboratives Arbeiten zulässt, und das über seine durch Wikipedia bekannte Oberfläche benutzerfreundlich ist. Als Erweiterung (extension) von MediaWiki bietet Semantic MediaWiki außerdem die Möglichkeit die Texte mit semantischen Annotationen zu versehen, so dass die Daten mit Hilfe des Systems verknüpft, durchsuchbar und analysierbar gemacht werden. Ganz bewusst wurde für das Projekt nicht die Entwicklung neuer technischer Lösungen angestrebt, die weitergehende Ressourcen erfordert und zugleich den Aufwand für die zukünftige Betreuung und Pflege erhöht hätten. Stattdessen wird mit Semantic MediaWiki eine Lösung nachgenutzt, die einerseits durch ihre einfache Technologie dauerhaft vorgehalten werden kann, die aber andererseits als Teil der aktuellen ‚Semantic Web‘-Entwicklungen auf die Bedürfnisse auch komplexer geisteswissenschaftlicher Vorhaben ausgerichtet ist.

Bildnachweis

Willehalm-Kodex, 2° Ms. poet. et roman. 1, Universitätsbibliothek Kassel, fol. 12r, https://orka.bibliothek.uni-kassel.de/viewer/image/1300457892891/23/.